deianeira

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    ich bin der meister der verbotenen träume, ich komme zu dir
    ich weine nicht ab deinen schmerzen, schenk sie mir

    niemals lass ich dich in ruh, ich will dein blut
    deinen körper, schenk ihn mir, ich will dein blut

    es wird ihnen bestimmt nicht weh tun........................................

    du sollst mein spielzeug sein, deinen willen muss ich brechen, damit du alles tust, wenn du nicht hörst, bestraf ich dich, mit süssem leiden...

    ich bin dein herr, vertraue mir, dein elend ist mein, ich liebe dein leiden, und du liebst mich, so wird es immer sein


    Mitnichten beginnt die Tat nicht allein mit der Handlung.
    Vielmehr reißt das Vorfeld den Umriß der Tat.
    Noch weißt die Skizze verschobene Perspektiven auf,
    doch entwickeln sich die Linien weiter bis hin zur Vollendung.
    Die Tat an sich ist nur die Summe der Überlegungen,
    die uns die Handlungsweise als logisch erscheinen läßt.
    In diesem Augenblick, der keiner ist, verlassen wir die Wurzeln,
    um in die Peripherie des Absoluten zu gleiten,
    ohne in lachenden Gefühlen ertrinken zu müssen.
    Die kurze Suche ist beendet, ohne bemerkt zu haben,
    wieviele Zeit benötigt wurde, um den Vorgang gültig abzuschließen.
    Jetzt beginnt und endet der Zeitpunkt der Tat.
    Zur gleichen Zeit beginnt das Trauma ... by goethes erben

    Märchenprinzen lachen laut
    verschwinden leise
    So fällt ihr Lachen in den bittersüßen Fluß
    Darin tanzen die Blätterfarben
    Unaufdringlich in Pastell
    Und laut lachend schwimmt der Märchenprinz zur Mitte
    und bittet um Vergebung
    Fröhlich blubbernd versinkt er lächelnd
    Ton um Ton verstummt.by goethes erben



    Seit Tagen liege ich im warmen Wasser
    Ich fühle mich wohl warm und leicht
    Meine Haut löst sich ganz leicht vom Fleisch
    Ich genieße den Schmerz
    er tut gut

    Ich liebe Schmerzen
    Warum nicht ?

    Das Wasser ist tiefrot
    Das Rubinauge beobachtet mich
    Kleine Blutgerinsel treiben in meinem Saft
    Der Schmerz ist fast unerträglich
    Aber ich will mehr
    noch mehr Schmerzen spüren

    Ich liebe Schmerzen
    Warum nicht ?

    Inzwischen kann ich nicht mehr sitzen
    Meine Muskeln liegen frei
    Zitternd bebt mein Körper brennend
    Neben der Wanne türmt sich die Haut
    Streifen um Streifen mehren sich meine Schmerzen

    Ich liebe Schmerzen
    Warum nicht ?

    Das rohe Leben liegt hüllenlos frei
    schutzlos dem Schmerz ausgeliefert

    Meine Liebe zum Schmerz wird mir irgendwann das Leben kosten aber ...

    Ich liebe Schmerzen
    Warum nicht ?

    Es macht mir eigentlich keine Freude
    in meine eigene Hand zu schneiden,
    rote Tränen zu beobachten,
    die einen kleinen Rinnsal bildend mich verlassen.
    Die einzige Möglichkeit mich an mir zu rächen
    Zu sühnen für das was ich sprach und tat.
    Ohne bewußt gehandelt zu haben.
    Es kommt mir vor als hätte ich nie gelacht
    nie geweint,
    gelacht geweint

    Die Bilanz zeigt aufwärts
    Doch verliert sich die schwarze Linie am trüben Horizont der brennt.
    Mit steigender Tendenz Richtung Unendlichkeit
    Weit entfernt von so etwas wie Gefühlen.

    Ich spüre nicht das Stück Fleisch,
    daß anstatt meiner rote Tränen weint.
    Im Moment noch wenige
    Und jeder Schritt abseits der Linie wird bestraft
    mit flüsternden Worten die mehr rote Tränen fordern.
    Hört nur wie sie flüstern und wispern